Aktive Thermografie in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung (ZfP)

Ziel der konventionellen Thermografie ist die Messung der Oberflächentemperatur eines Körpers. Das Thermografiesystem detektiert die vom Körper emittierte, temperaturbedingte infrarote Wärmestrahlung. Die sogenannte passive Thermografie liefert damit berührungslos Informationen über die Oberfläche.
Mittels hochauflösender Thermografiesysteme ist es heute möglich Temperaturunterschiede von 10 mK bildhaft darzustellen.

Bei den aktiven thermischen Messverfahren in der zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) geht es generell um Untersuchungen des zuvor im Prüfkörper angeregten Wärmeflusses, der durch einen Wärmepuls oder durch sinusartige Modulation erzeugt wird, und insbesondere seiner Störung infolge verborgener Fehler. Diese Untersuchungen erfolgen durch die berührungslose Erfassung von Temperaturfeldern mittels einer Thermografiekamera und einer sich daran anschließenden mathematischen Auswertung der Sequenz mit dem Ziel, die für eine sichere Fehlererkennung notwendigen Informationen zu extrahieren.

Die links aufgeführten dynamischen Thermografie-Verfahren haben sich in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung etabliert.
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