Impulsthermografie (PT)Bei der Puls-Thermografie wird das thermische Gleichgewicht nur während einer kurzen Zeit (typischerweise einige tausendstel Sekunden) gestört und untersucht, wie schnell diese Störung wärmeleitungsbedingt abklingt. Die Thermografiekamera nimmt nach erfolgtem Puls Bildsequenzen auf, die pixelweise analysiert werden. Die pulsförmige Wärmezufuhr erfolgt mittels leistungsstarker Xenon-Blitzlampen. Um das Abklingen gut genug verfolgen zu können, muss die anfängliche Temperaturerhöhung groß genug sein. Die thermische Belastung der Oberfläche unmittelbar nach dem Puls ist höher als bei den Lockin Methoden.Optimierte Auswertung durch FouriertransformationEine wesentliche Optimierung des Messergebnis der Puls-Thermografie ermöglicht die Verwendung einer Fouriertransformation (FFT). Eine entsprechende Nachbearbeitung der Bildsequenz ermöglicht die Darstellung von Phasenwinkel und Amplitude des Messsignals. Damit werden Vorteile wie bei der optisch angeregten Lockin-Thermografie erzielt: Unterdrückung von Gradienten und Störungen und höheres S/N.Typische Anwendung dieser Methode ist die Charakterisierung dünner Schichten, z.B. die Messung von Schichtdicken, Lackdicken oder Schichthaftung.
Prinzip der optisch angeregten Impulsthermografie
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